Wie sichere ich mich richtig ab?

Was brauche ich, wenn ein Notfall eintrifft ?

Was brauche ich, wenn ein Notfall eintrifft?

Wie sichere ich mich richtig ab?

Für den Ernstfall benötigen Sie und Ihrer Angehörigen eine:

Für den Ernstfall benötigen Sie und Ihrer Angehörigen eine :

- Patientenverfügung

- Vorsorgevollmacht

- Betreuungsverfügung

Wozu brauche ich all das?

Mit der Patientenverfügung, bestimmen Sie welche Behandlungsmethoden und Lebensverlängernde Maßnahmen im Falle einer Bewußtlosigkeit angewendet werden dürfen.

Mit der Vorsorgevollmacht, regeln Sie wie mit Ihrem Vermögen im Falle einer eintretenden Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit ( z. B. Alzheimer/Demenz) verfahren werden soll.
In diesem Falle, benennen Sie eine Vertrauensperson die Ihre Interessen wahrnimmt und in Ihrem Sinne handelt. Der Bevollmächtigte wird „Vertreter im Willen“ und kann auch als Betreuer eingesetzt werden.

Mit der Betreuungsverfügung, bestimmen Sie, welche Person im Falle des Falles, Ihre Betreuung übernimmt und schließen aus, das ein Gericht eine fremde Person als gesetzlichen Betreuer einsetzt.

Die Patientenverfügung

Ist der wichtigste Bestandteil Ihrer Vorsorge für den Ernstfall. Sie können in dieser genau festlegen wie Ärzte mit Ihnen zu Verfahren haben, sollten Sie nicht mehr ansprechbar sein oder wenn Sie nicht mehr in der Lage sind Ihren Willen zu äußern.

Eine sichere Patientenverfügung in Schriftform dokumentiert Ihren Willen für Behandlungswünsche, sichert Ihr Selbstbestimmungsrecht und bindet den Arzt. Seit dem 1. September 2009 ist dies durch das sog. „Patientenverfügungs-Gesetz“ (BGB § 1901 a, § 1901 b, § 1904) auch im Zivilrecht verankert.

Nach dem Gesetz können Volljährige in einer schriftlichen Verfügung im Voraus festlegen, ob und wie sie später behandelt werden wollen, wenn sie am Krankenbett ihren Willen nicht mehr selbst äußern können. Der Bevollmächtigte oder der Betreuer kann damit gegenüber den Ärzten Ihren Willen durchsetzen. Voraussetzung ist aber, dass die Erklärung auch die tatsächliche Behandlungssituation überhaupt erfasst.

Daraus geht eindeutig hervor, dass es in einer Patientenverfügung wichtig ist einen Bevollmächtigten oder Betreuer zu benennen, da andernfalls ein gerichtlicher Betreuer bestellt werden muss.

Wichtig ist: Im Notfall müssen Ärzte und Betreuer schnell erkennen, was der Patient will. Deshalb sollte genau formuliert sein, welche lebenserhaltenden Maßnahmen gewünscht bzw. ab wann nicht mehr gewünscht werden. Zudem sollte festgelegt sein, wo man sterben möchte und wie mit Schmerzmedikamenten verfahren werden soll.

Sie sollte an einem zugänglichen Ort aufbewahrt werden. Bevollmächtigte, Betreuer, Angehörige und der Arzt sollten von der Verfügung wissen (ggfs. auch ein Kopie erhalten).

Durch unsere Vorhaltung Ihrer Daten, kann der Arzt sofort auf Ihre Patientenverfügung zugreifen und weiß auch, welche Person bevollmächtigt ist und ein Original zur Vorlage hat bzw. weiß, wo das Original aufbewahrt wird. Darüber hinaus wird durch den Scan des Guardians for Life Codes, eine Notfall SMS an die Person ausgelöst, die Ihren Willen vertreten soll. Somit kann Ihr Wille sofort erkannt und beachtet werden.

Um auszuschließen, daß sich am Meinungsbild des Verfassers etwas geändert hat, sollte die Patientenverfügung regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre erneuert werden bzw. um eine Bestätigung durch einen Eintrag von einem neuerlichen Datum und der Unterschrift ergänzt werden. Hierzu werden Sie von uns turnusmäßig erinnert und aufgefordert, Ihre Patientenverfügung zu bestätigen und ggf. auch anzupassen.

Vorsorgevollmacht

Der Vorteil der Vorsorgevollmacht gegenüber der Betreuungsverfügung ist darin zu sehen, dass mit der Vollmachtserteilung das Grundrecht auf Selbstbestimmung zum Ausdruck gebracht wird. In einer Betreuungsverfügung wird lediglich dem Gericht mitgeteilt, wer als Betreuer gewünscht wird. Eine Betreuungsverfügung ist also nicht zwingend verbindlich.

Auf die Vorsorgevollmacht kann in der Patientenverfügung hingewiesen werden. Sie ist der zweite wichtige Bestandteil Ihrer Vorsorge und sollte zusammen mit der Patientenverfügung verfasst/erstellt werden.

Eine Vorsorgevollmacht sollte jeder Mensch besitzen. Mit einer Vorsorgevollmacht benennen Sie eine Vertrauensperson, die „im Falle einer später eintretenden Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit (z.B. durch altersbedingten Abbau von geistigen Fähigkeiten wie Alzheimer oder Demenz)“ Ihre Interessen wahrnimmt und in Ihrem Sinne handelt. Der Bevollmächtigte wird ihr „Vertreter im Willen“.

Ein entscheidender Vorteil der Vorsorgevollmacht ist, dass der Bevollmächtigte in Kenntnis der Vollmacht sofort handeln kann.

Mit der Erteilung einer Vorsorgevollmacht an eine Vertrauensperson wird die rechtliche Betreuung oder auch eine Betreuung von Amtswegen vermieden. Diese kommt immer dann zum Einsatz, wenn Personen keine Vorsorgevollmacht, also keinen Bevollmächtigten haben, aber zum Beispiel im Krankenhaus eine Entscheidung über eine Operation und die damit zusammenhängende Narkose (zu welcher der Patient seine Zustimmung erteilen müsste) gefällt werden muss. Dies betrifft auch sämtlich andere Behandlungsmethoden, die Sie im Vorfeld für sich bestimmen wollen/sollten.

Durch die Vorsorgevollmacht regeln Sie auch, wer über Ihr Vermögen entscheiden darf.

Zum Beispiel:

Bei der Vorsorgevollmacht gibt es, im Gegensatz zur Betreuungsverfügung, keine direkte Kontrolle durch ein Betreuungsgericht. Der Bevollmächtige muss nur in einigen Fällen bei denen es um freiheitsentziehende Maßnahmen geht (z.B. die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt oder die Einnahme von stark sedierenden Medikamenten), diese durch das Betreuungsgericht genehmigen lassen. Finanzielle Entscheidungen kann der Bevollmächtigte ohne weitere Kontrolle treffen. Es obliegt daher dem Betroffenen eventuelle Kontrollmechanismen in die Vollmacht einzubringen.

Durch unsere Vorhaltung Ihrer Daten, kann der Arzt sofort auf Ihre Vorsorgevollmacht zugreifen und weiß auch, welche Person bevollmächtigt ist und ein Original zur Vorlage hat bzw. weiß, wo das Original aufbewahrt wird. Darüber hinaus wird durch den Scan des Guardians for Life Codes, eine Notfall SMS an die Person ausgelöst, die Ihren Willen vertreten soll. Somit kann Ihr Wille sofort erkannt und beachtet werden.

Zu beachten ist:
Wenn sich bei bevollmächtigten Familienangehörigen, beispielsweise durch neue Partnerschaften, neue Lebenssituationen ergeben, können diese konträr zum bisherigen Willen des Vollmachtgebers stehen. Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre erteilen Vollmachten auf Inhalt und Gültigkeit überprüfen. Unsere turnusmäßige Erinnerungsfunktion hilft Ihnen dabei.

Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ist die kleinste Vorsorge die Sie treffen können. Hiermit bestimmen Sie nur, welche Person als Betreuer für Sie im Vorfeld eingesetzt wurde. Dies können Familienangehörige, Freunde oder ein religiöser Beistand sein.

Eine Betreuungsverfügung wird erst dann gültig, wenn von einem Gericht die Betreuung angeordnet werden soll. Ein vom Gericht bestellter Betreuer unterliegt der gerichtlichen Kontrolle. Viele Vorsorgevollmachten werden gemacht, weil die Angst besteht, dass im Falle der Geschäftsunfähigkeit ein Fremder, ein vom Gericht bestellter Betreuer, eingesetzt wird. Dies können Sie nur mit der Betreuungsverfügung ausschließen, sofern Sie keine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht haben. Das Gericht ist allerdings gesetzlich verpflichtet, bei Eignung, zunächst Ehepartner oder Angehörige mit der Betreueraufgabe zu beauftragen.

Durch unsere Vorhaltung Ihrer Daten, kann der Arzt sofort auf Ihre Betreuungsverfügung zugreifen und weiß auch, welche Person bevollmächtigt ist und ein Original zur Vorlage hat bzw. weiß, wo das Original aufbewahrt wird. Darüber hinaus wird durch den Scan des Guardians for Life Codes, eine Notfall SMS an die Person ausgelöst, die Ihren Willen vertreten soll. Somit kann Ihr Wille sofort erkannt und beachtet werden.

Zu beachten ist:
Wenn sich bei bevollmächtigten Familienangehörigen, beispielsweise durch neue Partnerschaften, neue Lebenssituationen ergeben, können diese konträr zum bisherigen Willen des Vollmachtgebers stehen. Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre erteilen Vollmachten auf Inhalt und Gültigkeit überprüfen. Unsere turnusmäßige Erinnerungsfunktion hilft Ihnen dabei.